| Willkommen im neuen Jahr. |
| Gerade bin ich von einem kurzen ZEN Retreat im Benediktushof zurück gekehrt . Ein kurzes Atemholen, ein Zurück-zu-mir-selbst. Ich fühlte mich doch ziemlich in Anspruch genommen von den Arbeiten, die zum Jahresende auf eine Firma zukommen, mit Inventur, dem Schließen der Bücher und einigen anderen „unaufschiebbaren“ Dingen. |
| Es war für mich notwendig geworden, einmal „anzuhalten“, den Automatismus der All-Tage zu stoppen und mir Zeit zu nehmen um nachzuspüren: „Wie fühle ich mich? Was mache ich gerade? und Was will ich eigentlich?“ |
| Diese drei gestalttherapeutischen Fragen sind mir immer wieder eine tolle Hilfe, mich achtsam darüber zu orientieren, wo ich gerade stehe und was ich eigentlich will. |
| Wiederholt habe ich in Holzkirchen von Doris Zölls, der ZEN Meisterin, gehört: „Warte nicht auf bestimmte Dinge im Leben und versäume dabei, was das Leben dir im Moment anbietet. |
| Erkenne die Spielchen deines Geistes!“. |
| Sie erzählte eine eindrucksvolle Geschichte: |
| „“Ein Mann teilt in einem Schlafwagen das Abteil mit einem anderen Fahrgast. Dieser stöhnt fortwährend vor sich hin: „Was habe ich für einen Durst! Hätte ich doch etwas zum trinken!“. Nach einer Weile hält der Mann das Gestöhne nicht mehr aus, geht zum Bordrestaurant, kauft eine Flasche Wasser für den Mit-Fahrgast und gibt ihm zu trinken. |
| Eine Weile ist Ruhe im Abteil. Dann beginnt der andere Fahrgast erneut zu stöhnen: „Was hatte ich für einen Durst! Was hatte ich für einen Durst!““ |
| Wir warten auf die Dinge, die wir nicht haben, wir stecken in unserer Vergangenheit fest und verpassen dabei, was gerade ist. Wir sind verfangen in den Fallstricken unseres Geistes. |
| Doch wir können uns lösen, sagt Doris Zölls, doch nicht ohne zu üben. |
| Gelegenheit zum üben, Gelegenheit zu neuen Erfahrungen gibt es in den nachfolgend aufgeführten Kursen. |
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